Zusammenfassung

Persönlichkeitspsychologie: Paradigmen – Strömungen – Theorien

1. Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie

2. Ansätze der Persönlichkeitspsychologie

3. Vorwissenschaftliche Ansätze

4. Psychodynamisches Paradigma

5. Lerntheoretisches Paradigma

6. Humanistisches Paradigma

7. Kognitives Paradigma

8. Dispositionales Paradigma

9. Biologisches Paradigma

10. Transaktionales Paradigma

11. Trends und Ausblick  


 

 

Kapitel 1: Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie

Dieses Kapitel gibt einen kompakten Überblick über essenzielle Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie. Dadurch können die später dargestellten Ansätze besser verstanden, verglichen und bewertet werden. Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Fachgebiet: Was ist Persönlichkeitspsychologie?
  • Fragestellungen: Womit beschäftigt sich die Persönlichkeitspsychologie?
  • Kontroversen: Welche Grundsatzfragen treten auf?
  • Persönlichkeitsbereiche: Welche Bereiche der Persönlichkeit gibt es?
  • Methoden: Welcher Methodik bedient sich die Persönlichkeitspsychologie?

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Kapitel 2: Ansätze der Persönlichkeitspsychologie 

Dieses Kapitel gibt eine Übersicht über Ansätze in der Persönlichkeitspsychologie, um die Grundlage für das Verständnis des weiteren Textes zu schaffen. Folgendes wird behandelt:

  • Begriffserläuterungen (Ansatz: Theorie, Strömung, Paradigma, Modell)
  • Vergleichskriterien für wissenschaftliche Ansätze
  • Theorienbildung in der Persönlichkeitspsychologie
  • Paradigmen und Strömungen der Persönlichkeitspsychologie 

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Kapitel 3: Vorwissenschaftliche Ansätze

Dieses Kapitel führt in die frühen, eher philoso- phisch und wenig durch belastbare Wissenschaft geprägten Ansätze ein. Darunter fallen alltagspsy- chologische Perspektiven (wie Laien Persönlichkeit begreifen) sowie morphologische Ansätze (die psychognostische und konstitutionstypologische Strömungen beinhalten). Beide gelten heute als überholt und vorwissenschaftlich, aber sie lieferten trotzdem wichtige und nachhaltige Impulse für die wissenschaftliche Persönlichkeitspsychologie. 

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Kapitel 4: Psychodynamisches Paradigma

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das psychodynamische Paradigma, das sich v. a. mit motivationalen Dynamiken und psychischen Strukturen (z. B. Ich, Es, Über-Ich) beschäftigt. Es handelt sich um ein sehr frühes Paradigma, das nicht nur per- sönlichkeitspsychologisch relevantes Wissen her- vorbrachte, sondern auch die Grundzüge für die gesamte Psychologie zeichnete. Dennoch sind die Ideen und Zugangsweisen veraltet und heute kaum mehr gebräuchlich. Folgende drei Strömungen wer- den anhand ihrer Vertreter jeweils näher beleuchtet:

  1. Klassisch-psychoanalytische Strömung (nach Freud)

  2. Neo-analytische Strömung

  3. Schichttheoretische Strömung 

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Kapitel 5: Lerntheoretisches Paradigma

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das lerntheoretische Paradigma, das sich mit objektiv messbarem Verhalten beschäftigt.

Es handelt sich um ein frühes Paradigma, das so heute kaum noch vertreten wird. Seine radikale Form, der Behaviorismus, war eher allgemeinpsychologisch gefasst und lehnte das Konzept von Persönlichkeit teilweise völlig ab. Behavioristische Ansätze erfuhren jedoch eine Weiterentwicklung in der sozial-lerntheoretischen Strömung und mündeten schließlich in kognitive und transaktionale Ansätze. Dieses Kapitel behandelt:

  • Grundlegende Informationen zu lerntheoretischen Ansätzen
  • Behavioristische Strömung
  • Sozial-lerntheoretische Strömung 

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Kapitel 6: Humanistisches Paradigma

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das humanistische Paradigma, das sich mit dem Menschsein und der Entfaltung von positiven Potenzialen be- schäftigt. Es handelt sich um eines der klassischen Paradigmen. Die humanistische Tradition befruchtete weite Teile der Psychologie und brachte auch persönlichkeitspsychologisch relevante Ansätze hervor. Obwohl die heutige Persönlichkeitspsycho- logie kaum humanistisch ausgerichtet ist, gewinnen positiv-psychologische Zugänge zu moralischen Eigenschaften und Stärken oder Tugenden zuneh- mend an Bedeutung. Folgende fünf Strömungen werden näher beleuchtet:

  1. Neo-phänomenologische Strömung (als Wegbereiter humanistischer Zugänge)

  2. Existenzialistische Strömung (als Teilbasis humanistischen Denkens)

  3. Klassisch-humanistische Strömung (als Kernstück humanistischer Persönlichkeitsansätze)

  4. Neo-humanistische Strömung (im Sinne der Positiven Psychologie)

  5. Transpersonalistisch-buddhistische Strömung (als östliches Gegengewicht zu westlich geprägten Ideen)                         

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Kapitel 7: Kognitives Paradigma

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das kognitive Paradigma, das sich v. a. mit kognitiven Variablen wie z. B. Wahrnehmung, Überzeugungen, Intelli- genz und Einstellungen beschäftigt. Es handelt sich um eines der klassischen Paradigmen. Obwohl die heutige Persönlichkeitspsychologie nicht mehr vie- le dezidiert kognitive Ansätze verfolgt, so sind die Forschungsbereiche um Intelligenz und Einstellungen noch recht produktiv und sogar eigenständig. Folgende zwei Strömungen werden vorgestellt:

  1. Konstruktivistische Strömung

  2. Informationsverarbeitende Strömung (v. a. Intelligenz, Einstellungen)

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Kapitel 8:  Dispositionales Paradigma

Das dispositionale Paradigma liefert einen Großteil an wichtigen Ansätzen in der Persönlichkeitspsychologie. So gut wie jeder Persönlichkeitspsychologe muss sich der Frage stellen, was Eigenschaften sind und wie sie funktionieren. Daher häuften sich im Laufe der Zeit zahlreiche Ansätze an, die heute den Kern der Persönlichkeitspsychologie ausmachen. Dieses Kapitel liefert einen ersten Einblick in diese Ansatzvielfalt. Dabei werden drei Themenbereiche behandelt:

  1. Grundlegende Informationen und gesichertes Wissen zu Dispositionen

  2. Die traittheoretische Strömung mit Fokus auf Temperament und Eigenschaften

  3. Die selbsttheoretische Strömung als fast eigenständige Disziplin, die sich mit Selbstkonzepten und Identität beschäftigt 

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Kapitel 9: Biologisches Paradigma

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das biologische Paradigma, das versucht, Persönlichkeit anhand neurowissenschaftlicher, genetischer und evolutionstheoretischer Erkenntnisse zu erklären. Es ist eines der modernen Paradigmen und gewinnt immer mehr an Bedeutung und Forschungsvolumen. Dieses Paradigma ist stark durch konkrete biologische Methodik und empirische Erkenntnisse geprägt. Es lassen sich drei Strömungen ausmachen:

  1. Neurowissenschaftliche Strömung

  2. Genetische Strömung

  3. Evolutionstheoretische Strömung 

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Kapitel 10: Transaktionales Paradigma

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das transaktionale Paradigma, das sich mit dynamischen Wechselwirkungen von Personenmerkmalen (z. B. Biologie, Persönlichkeit, Verhalten) und Umweltmerkmalen (z. B. Situationen, Beziehungen, Kultur) beschäftigt. Es handelt sich um eines der modernen Paradigmen, das derzeit am stärksten in der Persön- lichkeitspsychologie wächst. Die Beliebtheit dieses Paradigmas gründet sich in seinem weiten Anwendungsbereich auf verschiedenste Forschungsfra- gen (z. B. Persönlichkeit und soziale Beziehungen, Persönlichkeitsentwicklung), was das Paradigma inhaltlich aber auch sehr heterogen erscheinen lässt. Dennoch lassen sich zwei Hauptströmungen festmachen:

  1. Interaktionistische Strömung

  2. Systemische Strömung 

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Kapitel 11: Trends und Ausblick

Dieses Kapitel liefert einen Überblick über Trends und Zukunftsperspektiven in der Persönlichkeits- psychologie. Welche Themen werden derzeit vor- wiegend beforscht? Welche gewinnen an Interesse und Popularität? Wohin könnte sich die Persönlichkeitspsychologie in den nächsten Jahren entwickeln? 

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