Büsel_A1_Cover
Psychologische Experimente - Grundwissen, Planung und Durchführung mit Open-Source-Software
ISBN
978-3-662-65523-8
Zusammenfassungen

Inhaltsübersicht

1. Einführung in das Verhaltensexperiment

2. Planungen eines Experiments

3. Einführung in OpenSesame

4. Aufbau von OpenSesame

5. Erste Schritte in OpenSesame

6. Hinweisreizparadigma

7. Visuelle Suche - Additional Singleton Paradigma

8. Durchführung eines Experiments

9. Datenaufbearbeitung

 

Kapitel 1: Einführung in das Verhaltensexperiment

Dieses Kapitel übt sich kurz und knapp in der disziplinären Ahnenforschung und gibt einen kurzen Überblick über die historische Entwicklung der Psychologie als wissenschaftliche Disziplin und die Bedeutung der experimentellen Forschung in diesem Prozess. Des Weiteren werden in der Psychologie häufig verwendete Forschungsdesigns kurz umrissen und das Experiment von anderen Methoden abgegrenzt. Abschließend wird genauer auf das laborbasierte Verhaltensexperiment eingegangen und die dahinterstehende Logik näher beleuchtet.

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Kapitel 2: Planungen eines Experiments

Um ein gelungenes Experiment zu entwerfen, müssen mehrere Überlegungen getätigt und Entscheidungen getroffen werden, die über den Erfolg meines Experiments entscheiden können. Welchen Effekt möchte ich untersuchen? Welche Einflussvariablen muss ich dafür manipulieren? Wie genau soll mein Experiment aussehen? Gibt es Vor- und Nachteile meines Designs? Wie viele Messwiederholungen benötige ich und warum sollte mein Experiment besser etwas länger sein? Das wird in diesem Kapitel vorgestellt.

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Kapitel 3: Einführung in OpenSesame

In diesem Kapitel wird OpenSesame kurz vorgestellt. Dabei werden kurz alternative Wege diskutiert, ein Experiment zu erstellen und mit OpenSesame kontrastiert. Des Weiteren wird erläutert, worauf OpenSesame basiert und was Open Source in diesem Kontext bedeutet. Abschließend wird dargestellt, für welche Art von Forschung OpenSesame eine gute Wahl ist und wann man ggf. andere Programme vorziehen sollte.

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Kapitel 4: Aufbau von OpenSesame

Um in den nächsten Kapiteln den Anleitungen gut folgen zu können, werden in diesem Kapitel der Aufbau und die Bausteine (Plugins) von OpenSesame vorgestellt. Während es ratsam ist, sich mit dem Aufbau der Nutzeroberfläche von Beginn an vertraut zu machen, dient die Vorstellung der einzelnen Plugins zunächst einem kurzen Überblick und kann in weiterer Folge im Bedarfsfall zum Nachschlagen verwendet werden.

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Kapitel 5: Erste Schritte in OpenSesame

Nachdem wir im vorherigen Kapitel einen groben Überblick über den Aufbau von und die möglichen Werkzeuge in OpenSesame erhalten haben, werfen wir einen genaueren Blick auf die Funktionsweise und Logik von OpenSesame.  In diesem Kapitel legen wir zum ersten Mal in OpenSesame Hand an. Anhand eines kurzen Beispiels wird die Funktionsweise von OpenSesame kurz erklärt. Was sind etwa Backends und wann könnten sie relevant sein? Am Ende dieses Kapitels werden Sie bereits Ihre ersten Reize präsentiert und Antworten gesammelt haben.

 

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Kapitel 6: Hinweisreizparadigma

Nun, da wir Grundkenntnisse über die Funktionsweise von OpenSesame haben, erstellen wir unser erstes richtiges Experiment. Wir werden eine leicht abgewandelte Form des Hinweisreizparadigmas mit peripheren Hinweisreizen (auch exogene Hinweisreize genannt) und zentralen (oder endogene) Hinweisreizen erstellen. Bevor wir uns aber ans Eingemachte machen und das Experiment erstellen, erhalten Sie selbstverständlich ein paar Hintergrundinformationen, welche Erkenntnisse wir durch das Hinweisreizparadigma gewinnen können.

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Kapitel 7: Visuelle Suche - Additional Singleton Paradigma

Nachdem wir nun unsere ersten Schritte in OpenSesame anhand des traditionsreichen Hinweisreizparadigmas von Posner gewagt haben, wenden wir uns in Kapitel 7 nun einem experimentellen Paradigma zu, das speziell in der visuellen Aufmerksamkeitsforschung noch immer rege Anwendung findet: dem Additional Singleton Paradigma (ASP). Während Sie im letzten Kapitel primär damit beschäftigt waren, Reize zu präsentieren und Bedingungen zu balancieren, werden Sie sich in diesem Kapitel besonders darin üben, alle möglichen Bedingungen in einer Trialtabelle aufzulisten.

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Kapitel 8: Durchführung eines Experiments

Ein standardisiertes Vorgehen ist essenziell dafür, die in Kapitel 2 diskutierte Sekundärvarianz in den Daten zu kontrollieren. Das beinhaltet die Wahl eines geeigneten Testortes, die Standardisierung der Testbedingungen und die Einheitlichkeit von Instruktionen. Es gibt jedoch auch andere wichtige Faktoren, die bei psychologischen Experimenten berücksichtigt werden müssen, wie etwa die ethische Bedenkenlosigkeit eines Experiments, die Transparenz gegenüber den Versuchspersonen, sowie der Datenschutz, um nur die wichtigsten zu nennen.

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Kapitel 9: Datenaufbearbeitung

Der Einstieg in die Statistik erfolgt an Universitäten meist mithilfe von Statistikprogrammen mit einer (mehr oder weniger verständlichen) Nutzeroberfläche. Für die Analyse vieler Forschungsdesigns ist das auch eine durchaus gangbare Variante. Wenn wir jedoch Daten in Experimenten wie den vorher erstellten sammeln, stehen wir vor einem Problem: Das Statistikprogramm will Daten im Weitformat und wir haben nur Daten im Langformat anzubieten. Wir müssen also unsere Daten in die angemessene Form bringen und davor noch etwaige Datenpunkte aus dem Datensatz entfernen. Dies wird in diesem Kapitel vorgestellt.

zurück zur Inhaltsübersicht

 

Errata
Begriff Erklärung
Introspektion

In der Psychologie beschreibt die Introspektion die Methode, Erkenntnis durch Selbstbeobachtung zu gewinnen.

Feldstudien

Studien, in denen Daten in einem für die untersuchte Person natürlichen Setting gesammelt werden. Mögliche Einflussvariablen können weniger gut kontrolliert werden als im Labor, dafür haben Feldstudien eine höhere ökologische Validität.

Laborexperiment

Messungen finden unter streng kontrollierten Bedingungen statt, in denen der bzw. die Forscher:in mögliche Störvariablen weitestgehend auszuschalten versucht und die Einflussvariablen von Interesse systematisch manipuliert.

Qualitative Daten

Daten, denen keine numerische Einheit zugrunde liegt, z.B. verbalen Äußerungen in Interviews.

Quantitative Daten

Daten, die einer Messung zugrunde liegen, deren Resultat ein Kennwert eine Aussage über die Ausprägung eines Merkmales zulässt (z.B. Zeit, Größe, Anzahl…).

Weitere Begriffe
  • 1 (4)
  • 2 (1)
  • 3 (2)
  • 4 (4)
  • 5 (5)
  • 6 (4)
  • 7 (5)
zurück
von Fragen
Weiter

Videos zum Thema