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Begriff Erklärung

- OE ist eine geplante Form des Wandels; OE ist langfristig angelegt;

- OE zielt weniger auf die Beeinflussung der Produktivität, als vielmehr auf die Verbesserung der Lebensqualität und der Problemlösefähigkeit in einer Organisation."

O

NET

Oberflächenähnlichkeit (surface similarity)

Ähnlichkeiten zwischen den konkreten Elementen eines Quell- und Zielproblems beim analogen Transfer.

Oberflächenhandeln

Begriff aus der Emotionsarbeit. Die arbeitende Person gibt nach aussen hin über Mimik, Gestik und Stimme vor, die erwartete Emotion zu empfinden, obwohl dies innerlich nicht der Fall ist.

Oberflächenhandeln

"Versuch, die sichtbaren Anteile der Emotion – den Gefühlsausdruck – unabhängig von den erlebten Gefühlen in Einklang mit den Darstellungsregeln zu bringen,"

Oberflächliche Verarbeitung

Enkodierung auf einer sehr einfachen Stufe, die auf der Struktur oder dem Erscheinungsbild von Wörtern basiert.

Obertöne

Obertöne sind in einem Klang die Töne mit dem ganzzahligen Vielfachen der Frequenz eines Grundtons.

Objektagnosie

(Visuelle) Wahrnehmungsstörung für Objekte nach Gehirnschädigungt

Objektagnosie (object agnosia)

Neuropsychologisches Syndrom bei dem nach Hirnschädigung die Identifikation von Objekten gestört ist.

Objektausdehnung

Ein Tiefenhinweis, bei dem ein Objekt den Hintergrund immer mehr verdeckt und damit anzeigt, dass es sich nähert.

Objektausdehnung

Ein Tiefenhinweis, bei dem ein Objekt den Hintergrund immer mehr verdeckt und damit anzeigt, dass es sich nähert.

Objektbasierte Aufmerksamkeit

Annahme, dass Aufmerksamkeit auf der Ebene von Objekten operiert und daher einzelnen Objekten zugewiesen werden kann.

Objektbeziehung

Der Begriff „Objektbeziehung“ umschreibt im Unterschied zur realen Interaktion die vorgestellte Beziehung, also die innere Repräsentanz der Beziehung, zu einer Person.

Objektbeziehung

In neueren psychoanalytischen Theorien geht es hierbei um die kindlichen Beziehungen zu Bezugspersonen (insbesondere zur Mutter). Diese Beziehungen werden vor allem in ihrer Funktion gesehen, die Entwicklung des Ich und der psychischen Unabhängigkeit zu ermöglichen.

Objektbeziehung (object relation)

psychoanalytisch: enge Beziehung, v. a. Eltern-Kind- und Partnerbeziehung

Objektbeziehungstheorie

Mit der Entwicklung der Objektbeziehungstheorie in den 1950er Jahren wurde innerhalb der psychoanalytischen Theoriebildung ein grundlegender Paradigmenwechsel eingeleitet. Es rücken die zwischenmenschlichen Erfahrungen, also das Beziehungserleben und sein Einfluss auf die Entwicklung des Menschen, in den Vordergrund. Im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit steht das unmittelbare Beziehungserleben des Patienten mit seinem Therapeuten sowie die Möglichkeit, im Laufe des therapeutischen Prozesses korrigierende Beziehungserfahrungen machen zu können.

Objektbeziehungstheorien (object relations theories)

psychoanalytische Ansätze, die Objektbeziehungen betonen

Objektbezogene Aufmerksamkeitsmodelle

Modelle, die postulieren, dass Aufmerksamkeit nicht auf einen Ort gerichtet wird, sondern auf ein Objekt an einem bestimmten Ort.

Objektive Hermeneutik

ist eine sozialwissenschaftliche Variante der Hermeneutik. Zielsetzung ist es, unter Heranziehung des Wissens über soziale Regeln die Sinnstruktur herauszuarbeiten, die einer sprachlichen Äußerung zugrunde liegt. Zu den verschiedenen Formen zählen die Feinanalyse, die Sequenzanalyse und die Interpretation der objektiven Sozialdaten.

Objektive Messmethoden

Die objektiven Messmethoden („objective measurement methods/techniques“) sind Messverfahren, die nicht auf Selbstauskünften der Untersuchungsobjekte basieren, sondern bei denen die Daten durch Außenstehende oder Apparaturen erfasst werden. Zu den objektiven Messmethoden zählen neben der Fremdbeobachtung und einigen psychologischen Testverfahren vor allem die physiologischen Messungen. Der Hauptvorteil der physiologischen Messung als objektiver Messmethode liegt darin, dass subjektive Verzerrungen durch die Untersuchungsteilnehmenden, wie sie bei Selbstauskunftsdaten vorkommen, weitgehend ausgeschlossen werden können. Ihr Hauptnachteil – neben dem meist hohen untersuchungstechnischen Aufwand – besteht darin, dass von objektiven physiologischen Messdaten kein direkter Rückschluss auf menschliches Erleben und Handeln möglich ist – dazu werden Selbstauskunftsdaten benötigt.

Objektive Messmethoden

Die objektiven Messmethoden („objective measurement methods/techniques“) sind Messverfahren, die nicht auf Selbstauskünften der Untersuchungsobjekte basieren, sondern bei denen die Daten durch Außenstehende oder Apparaturen erfasst werden. Zu den objektiven Messmethoden zählen neben der Fremdbeobachtung und einigen psychologischen Testverfahren vor allem die physiologischen Messungen. Der Hauptvorteil der physiologischen Messung als objektiver Messmethode liegt darin, dass subjektive Verzerrungen durch die Untersuchungsteilnehmenden, wie sie bei Selbstauskunftsdaten vorkommen, weitgehend ausgeschlossen werden können. Ihr Hauptnachteil – neben dem meist hohen untersuchungstechnischen Aufwand – besteht darin, dass von objektiven physiologischen Messdaten kein direkter Rückschluss auf menschliches Erleben und Handeln möglich ist – dazu werden zusätzliche Selbstauskunftsdaten benötigt.

Objektive Persönlichkeitstests

Objektive Persönlichkeitstests werden heute in der Regel computergestützt durchgeführt. Der Test wirkt meist wie ein Leistungstest: Die Probanden sollen auf bestimmte Aufgaben reagieren und haben dabei nur einen kleinen Verhaltensspielraum, können also nur zwischen wenigen Optionen wählen. Dadurch werden die Durchführung und die Auswertung standardisiert. Letztere besteht beispielsweise darin, dass ein Kennwert für die Häufigkeit risikoreicher Entscheidungen oder für die Ausdauer bei einer gleichförmigen Aufgabe berechnet wird. Die Testperson ist sich dabei in der Regel nicht über die Bedeutung ihres Verhaltens im Klaren, so dass es ihr schwerfallen würde, sich sozial erwünscht darzustellen. Objektive Persönlichkeitstests sind stärker verbreitet als nichtsprachliche Persönlichkeitstests.

Objektive Persönlichkeitstests (objective personality tests)

Objektive Persönlichkeitstests sind Tests, die Persönlichkeitsmerkmale aus dem Verhalten von Testpersonen erschließen. Verhalten wird unter standardisierten Testbedingungen »provoziert« und als Testantwort erfasst. Sie werden heute in der Regel computergestützt durchgeführt. Der Test wirkt meist wie ein Leistungstest: Die Testpersonen sollen auf bestimmte Aufgaben reagieren und haben dabei nur einen kleinen Verhaltensspielraum, können also nur zwischen wenigen Optionen wählen. Dadurch werden die Durchführung und die Auswertung standardisiert.

Objektivität

Wesentliches Gütekriterium zur Beurteilung diagnostischer Verfahren; bezeichnet den Grad, in dem Testergebnisse unabhängig von der Durchführung, Auswertung und Interpretation sind.

Objektivität

Objektivität bedeutet, dass die Ergebnisse eines diagnostischen Verfahrens unabhängig davon zustande kommen, wer die Untersuchung, die Auswertung und die Interpretation durchführt.

Objektivität

Psychometrisch: Standardisierte Durchführung, Auswertung und Interpretation eines Verfahrens bzw. dessen Ergebnisse

Objektivität

"Unter Objektivität als Gütekriterium von Instrumenten der Personalauswahl versteht man, dass die Ergebnisse einer begutachteten Person unabhängig davon sein sollen, wer das Auswahlinstrument administriert, Verhaltensübungen beobachtet oder ein Interview durchführt (Durchführungsobjektivität), auswertet (Auswertungsobjektivität) oder interpretiert (Interpretationsobjektivität)."

Objektivität

Hauptgütekriterium psychologisch-diagnostischer Verfahren, das erfordert, dass das Messinstrument Messungen erbringt, die möglichst unabhängig von den Personen sind, die die Messung durchführen (z. B. Beobachterinnen und Beobachter)

Objektivität

Im Zusammenhang mit Testverfahren bezieht sich diese auf die Frage, ob das Testergebnis unabhängig von Einflüssen des Untersuchers ist. Sie kann sich auf die Durchführung, Auswertung und Interpretation beziehen.

Objektivität

Psychometrisches Gütekriterium von Testverfahren. Ausmaß, in dem ein Verfahren die zu erfassende Leistung unabhängig von dem/der jeweiligen Testleiter/-in misst. Unterschieden werden die Durchführungs-, die Auswertungs- und die Interpretationsobjektivität. Nähere Informationen hierzu enthält Kap. 7.

Objektivität (Gütekriterium)

Ein Test ist dann objektiv, wenn das Testergebnis unabhängig davon ist, wer den Test durchführt, auswertet und interpretiert.

Objektivität (intersubjektive Vergleichbarkeit)

Hier handelt es sich um ein allgemeines Gütekriterium wissenschaftlicher Untersuchungen: Verschiedene Forscher müssen unter den gleichen (Versuchs-) Bedingungen zu den gleichen Ergebnissen gelangen (Unabhängigkeit der Resultate von Versuchssituation und Versuchsleitern).

Objektivität (objectivity)

Wesentliches Gütekriterium zur Beurteilung diagnostischer Verfahren; bezeichnet den Grad, in dem Testergebnisse unabhängig von der Durchführung, Auswertung und Interpretation sind.

Objektivität (objectivity)

Objektivität bedeutet, dass die Ergebnisse eines diagnostischen Verfahrens unabhängig davon zustande kommen, wer die Untersuchung, die Auswertung und die Interpretation durchführt. Dementsprechend wird auch zwischen Durchführungs- Auswertungs- und Interpretationsobjektivät unterschieden.

Objektivität eines Tests

Ein Test entspricht dann diesem Gütekriterium, wenn er dasjenige Merkmal, das er misst, unabhängig von Testleiter, Testauswerter und von der Ergebnisinterpretation misst.

Objektmanagement

Objektmanagement dient der Aufgabe, Bildungseinrichtungen so zu organisieren und zu gestalten, dass optimale Bedingungen gegeben sind, die ein reibungsloses und effektives Handeln der verantwortlichen Personen ermöglichen. Die Funktion von Objektmanagement ist es, alle infrastrukturellen, technischen und betriebswirtschaftlichen Vorgänge zu organisieren, die die Unterhaltung von Bildungseinrichtungen betreffen. Beispielsweise ist dafür zu sorgen, dass Schulen optimal ausgestattetet werden, um ihren Aufgaben entsprechen zu können.

Objektorganisation

In einer Objektorganisation werden gleiche Aufgaben dezentral objektbezogen durchgeführt. Durch die Gliederung in Objekte entstehen Sparten oder Geschäftsbereiche, die wie eigenständige Unternehmen aufgebaut sind

Objektorientierungsagnosie

→ Agnosie von Objektorientierungen.

Objektpermanenz

Das Wissen darüber, dass Objekte auch dann weiterexistieren, wenn sie sich außerhalb des Wahrnehmungsfeldes befinden.

Objektpermanenz

Wissen, dass ein Gegenstand weiterhin existiert, auch wenn er gerade nicht wahrgenommen werden kann.

Objektpermanenz

Kennzeichnet das Wissen darüber, dass Objekte auch dann bestehen bleiben, wenn sie nicht mehr unmittelbar wahrnehmbar sind. Solange kein Schema für einen Gegenstand vorliegt, ist dagegen der Gegenstand verschwunden, sobald er aus dem Blickfeld verschwunden ist.

Objektpermanenz

Die Fähigkeit zu erkennen, dass Objekte weiter existieren, obwohl sie sich nicht im aktuellen Blickfeld befinden, bezeichnet man als Objektpermanenz. Objektpermanenz wird erst ab etwa acht Monaten erlangt, davor ist die kognitive Entwicklung des Kindes noch stark an aktuelle Wahrnehmungen und Handlungen in der Gegenwart gebunden.

Objektpermanenz

Das Wissen darüber, dass Objekte auch dann weiterexistieren, wenn sie sich außerhalb des Wahrnehmungsfeldes befinden.

Objektpsychotechnik

Anwendungsgebiet der Psychotechnik, bei der Arbeitsmittel und -bedingungen an die psychische Natur des Menschen angepasst werden.

Objektsubstitution

Eine Form des Als-ob, bei der ein Objekt dem Anschein nach als etwas anderes verwendet wird, als es tatsächlich ist. So kann auf einem Besen als Repräsentanten eines Pferdes geritten werden.

Objektsubstitution

Verwendung eines Objekts als etwas anderes, als es tatsächlich ist. So repräsentiert ein Besen ein Pferd, auf dem geritten werden kann.

Objekttrennung

Die Identifikation einzelner Objekte in einer visuellen Szene.

Objekttrennung

Die Identifikation einzelner Objekte in einer visuellen Szene.

oblique Rotation

Faktorenrotation, die zu schiefwinkligen bzw. korrelierten Faktoren führt (Faktorenanalyse)

Obstipation

Verstopfung

Obstruktion, funktionelle

Beckenbodenfunktionsstörung mit Stuhlentleerungsstörung. Ursache ist eine temporäre Verlegung des Defäkationsweges, die beim Pressen zur Stuhlentleerung auftritt. Typische Symptome sind heftiges Pressen bei mehrmals aufeinander folgenden Toilettenbesuchen, Blockierungsgefühl beim Pressen und Gefühl der unvollständigen Darmentleerung, sowie Versuche, den Enddarm manuell zu entleeren.

OCD

siehe: Zwangsstörung

Odd-Even-Methode

Methode der Aufteilung eines Tests in Testhälften zur Bestimmung der Splithalf-Reliabilität. Die Items des Tests werden nach ihrer Schwierigkeit geordnet und abwechselnd den beiden Halbtests zugewiesen. Ein Halbtest enthält so alle ungeradzahligen Items, der andere die geradzahligen Items des Gesamttests.

Odds Ratio (OR)

Assoziationsmaß in der Epidemiologie. Quotient zweier Odds (= Verhältnis zwischen der Wahrscheinlichkeit des Auftretens und des Nichtauftretens eines Ereignissen). Nicht kausal interpretierbar.

Odds Ratio (OR)

Assoziationsmaß in der Epidemiologie. Quotient zweier Odds (= Verhältnis zwischen der Wahrscheinlichkeit des Auftretens und des Nichtauftretens eines Ereignissen). Nicht kausal interpretierbar.

Oder-Strategie

Bei einer »Oder-Strategie« genügen entsprechend hohe Punktwerte in einem von mehreren Prädiktoren. Eine solche Auswahlstrategie liegt dann nahe, wenn die durch das Kriterium geforderte Leistung entweder auf die eine oder auf die andere Weise erbracht werden kann.

Oder-Strategie (Or-strategy)

Bei einer »Oder-Strategie« genügen entsprechend hohe Punktwerte in einem von mehreren Prädiktoren. Eine solche Auswahlstrategie liegt dann nahe, wenn die durch das Kriterium geforderte Leistung entweder auf die eine oder auf die andere Weise erbracht werden kann.

Oeffentlichkeitsarbeit

"Management von Informations- und Kommunikationsprozessen zwischen Organisationen einerseits und ihrer internen oder externen Umwelt (Teilöffentlichkeit) andererseits. Funktionen von Public Relations sind Information, Kommunikation, Persuasion, Imagegestaltung, kontinuierlicher Vertrauenserwerb, Konfliktmanagement und das Herstellen von gesellschaftlichem Konsens. Aktivitätsfelder von Public Relations sind beispielsweise Presse- und Medienarbeit (Media Relations), interne Kommunikation mit Führungskräftekommunikation und Nachbarschafts-/Standort-PR (Community Relations), Investor Relations und Lobbying & Public Affairs."

Oekologische Optik

Die ökologische Optik erfasst die potenzielle Umweltinformation in der Umgebung eines sich bewegenden Beobachters im theoretischen Ansatz von Gibson.

Off-Center-Effekt

Beim Off-Center-Effekt handelt es sich um einen leichten Versatz des Torhüters oder der Torhüterin von der Mitte zur rechten oder linken Seite. Er erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Schütze oder die Schützin zu der Seite mit mehr Platz schießt, obwohl der Versatz so klein ist, dass er vom Schützen oder von der Schützin nicht bewusst wahrgenommen wird.

Off-Ganglienzelle

Off-Ganglienzellen haben ein rezeptives Feld, das aus einem kreisförmigen hemmenden Zentrum und einem erregendem Umfeld besteht.

Offenbarungspflicht

Gesetzliche Regelung (§ 138 StGB), die die Pflicht zur Anzeige bestimmter geplanter Straftaten betrifft

Offenbarungspflicht (duty to warn)

Gesetzliche Regelung (§ 138 StGB), die die Pflicht zur Anzeige bestimmter Straftaten betrifft, die noch nicht ausgeführt wurden.

Offene Verfahren

Dies sind Verfahren (der Datenerhebung oder –auswertung), bei denen keine vorgegebenen Kategorien an den Gegenstand herangetragen werden (Gegensatz zu geschlossenen Verfahren, geschlossenen Fragen).

Offene Wissenschaft

Offene Wissenschaft („open science“) ist ein Arbeitsprinzip innerhalb der Wissenschaft, das vor allem das Veröffentlichen und Teilen von Forschungswerkzeugen, Forschungsdaten und Forschungsergebnissen beinhaltet. Zudem gehören transparentere und inklusivere Prozesse im Wissenschaftsbetrieb zum Open-Science-Gedanken (z. B. Open Peer Review, Citizen Science). Offene Wissenschaft erhebt den Anspruch, die Qualität der Forschung zu steigern.

Offenes Codieren

Offenes Codieren ist der erste Auswertungsschritt im Rahmen der Gegenstandsbezogenen Theoriebildung. Erste relevante Konzepte im Datenmaterial werden als Codes festgehalten. Es erfolgt datennah und Zeile für Zeile. Codes können unmittelbar in der Begrifflichkeit der Teilnehmenden formuliert sein (in vivo-Codes).

Offenheit (Openness)

Eigenschaft, intellektuell-künstlerisch aufgeschlossen zu sein

Okzipitallappen

Teil des zerebralen Kortex, der am Hinterkopf liegt. Umfasst Areale, die Informationen aus dem Blickfeld erhalten.

Okzipitallappen (Hinterhauptlappen)

Teil des Kortex, der vorrangig an der Verarbeitung visueller Informationen beteiligt ist.

Okzipitallappen (Hinterhauptslappen)

Der Teil des Cortex, der vorrangig an der Verarbeitung visueller Information beteiligt ist.

Olfaktion (olfaction)

Geruchssinn.

olfaktorische Modalität

Riechsinn

Oligomenorrhö

Zyklusstörung, welche sich durch zu seltene Regelblutungen aufgrund zu langer Blutungsintervallen kennzeichnet.

OLMT: Objektiver Leistungsmotivations Test

Der Objektive Leistungsmotivations Test OLMT (Schmidt-Atzert, 2007) soll die Leistungsmotivation über eine kognitiv wenig anspruchsvolle Aufgabe messen: Durch Drücken von zwei Tasten ist auf dem Bildschirm wiederholt eine »Straße« möglichst schnell abzufahren. Der Test liefert mit vier Hauptkennwerten (z. B. »Anspruchsniveau«, »Motivation durch Konkurrenz«) Informationen zur individuellen Leistungsmotivation.

OLMT: Objektiver Leistungsmotivations Test (Objective Achievement Motivation Test)

Der Objektive Leistungsmotivations Test OLMT (Schmidt-Atzert, 2007) soll die Leistungsmotivation über eine kognitiv wenig anspruchsvolle Aufgabe messen: Durch Drücken von zwei Tasten ist auf dem Bildschirm wiederholt eine »Straße« möglichst schnell abzufahren. Der Test liefert mit vier Hauptkennwerten (z. B. »Anspruchsniveau«, »Motivation durch Konkurrenz«) Informationen zur individuellen Leistungsmotivation.

Olympisches Modell

Vollständige Informationsverarbeitung ist einem Menschen aus pragmatischen Gründen und wegen seiner eingeschränkten kognitiven Kapazität nicht möglich. Nach Herbert Simon wäre dazu nur ein übermenschliches Wesen in der Lage. In Anspielung darauf, bezeichnete er die nutzentheoretischen Prinzipien des Entscheidens als olympisches Modell.

Omega-Koefzient

"McDonalds Omega (ω) oder Bollens Omega (ω

Omega-Quadrat (Ω2, ω2)

Effektstärkenmaß auf Populationsebene. Gibt den Anteil der von einem bestimmten Effekt aufgeklärten Varianz auf der Populationsebene an. Ω2 ist der Populationseffekt, ω2 der Schätzer dieses Populationseffekts

Omega-Quadrat (Ω2, ω2)

Effektstärkenmaß auf Populationsebene. Gibt den Anteil der von einem bestimmten Effekt aufgeklärten Varianz auf der Populationsebene an. Ω2 ist der Populationseffekt, ω2 der Schätzer dieses Populationseffekts

Omega-Quadrat (Ω2, ω2)

Effektstärkenmaß auf Populationsebene. Gibt den Anteil der von einem bestimmten Effekt aufgeklärten Varianz auf der Populationsebene an. Ω2 ist der Populationseffekt, ω2 der Schätzer dieses Populationseffekts

On-Ganglienzellen

On-Ganglienzellen haben ein rezeptives Feld, das aus einem kreisförmigen erregenden Zentrum und einem hemmenden Umfeld besteht.

Oneness

Gefühl des Einsseins mit einem anderen.

One­shot­Fallstudie

Forschungsdesign, bei dem Beobachtungen an einer Gruppe gemacht werden, nachdem ein Ereignis vorgefallen ist oder eine Manipulation durchgeführt wurde.

Onkogene

Gene nach deren Aktivierung der maligne Phänotyp eines Tumors gefördert wird.

Online

Wissenserwerb kann online (Rezipienten sind aktuell über das Internet verbunden) oder offline erfolgen (z.B. können sich Studierende eine aufgezeichnete Vorlesung anhören, wann immer sie dies tun wollen.

Online (online)

Wissenserwerb kann online (Rezipienten sind aktuell über das Internet verbunden) oder offline erfolgen (z. B. können sich Studierende eine aufgezeichnete Vorlesung anhören, wann immer sie dies tun wollen).

Online Access Panel

Pool von Personen, die sich bereit erklärt haben, gelegentlich an Untersuchungen via Internet teilzunehmen.

Online Dating (online dating)

Partnersuche im Internet

Online Soziales Netzwerk (online social network)

Soziales Netzwerk im Internet

Online-Befragung

Bei einer Online-Befragung („online survey“, „web survey“) wird ein elektronischer Fragebogen per Internet (vor allem Web) verbreitet und meist an stationären Computern bearbeitet. Die gewählten Antworten der Befragungspersonen werden auf einem Befragungsserver gespeichert und stehen als digitale Datensätze zur Verfügung.

Online-Befragung

Bei einer Online-Befragung („online survey“, „web survey“) wird ein elektronischer Fragebogen per Internet (vor allem Web) verbreitet und meist an stationären Computern oder Laptops bearbeitet. Die gewählten Antworten der Befragungspersonen werden auf einem Befragungsserver gespeichert und stehen als digitale Datensätze zur Verfügung.

Online-Leitfaden-Interview

Das Online-Leitfaden-Interview („semi- structured online interview“, „semi-structured Internet interview“) ist eine medienvermittelte Variante des Leitfaden-Interviews. Hierbei findet der Interviewkontakt computervermittelt entweder zeitversetzt (z. B. E-Mail-Interview) oder zeitgleich (z.B. Chat-Interview, Webcam-Interview) statt. Es wird typischerweise dialogisch eine Frage gestellt, die Antwort abgewartet und dann die nächste Frage gestellt. Im Unterschied zum selbstadministrierten Online-Fragebogen kann bei einem Online- Leitfaden-Interview individuell auf die Antworten der Befragten eingegangen werden.

Online-Leitfaden-Interview

Das Online-Leitfaden-Interview („semi-structured online interview“, „semi-structured Internet interview“) ist eine medienvermittelte Variante des Leitfaden-Interviews. Hierbei findet der Interviewkontakt computervermittelt entweder zeitversetzt (z. B. E-Mail-Interview) oder zeitgleich (z. B. Chat-Interview, Webcam-Interview) statt. Es wird typischerweise dialogisch eine Frage gestellt, die Antwort abgewartet und dann die nächste Frage gestellt. Im Unterschied zum selbstadministrierten Online-Fragebogen kann bei einem Online-Leitfaden-Interview individuell auf die Antworten der Befragten eingegangen werden.

Online-Tutoring

Unter einem Online-Tutoring wird eine Software verstanden, die den Lerner durch eine Reihe von Wissensbeständen führt und sein Verständnis des Gezeigten prüft. Es kann sich durchaus um komplexe Wissensbestände handeln, wobei der Lerner die Auswahl bestimmen kann.

Onlinebasierte Interventionen

Unterstützung von Betroffenen bei der Bewältigung bestehender psychischer/psychosomatischer Symptomatik und/oder zur Prävention von Gesundheitsproblemen durch Nutzung therapeutischer Angebote die das Medium Internet bietet. Arten: Therapeutenkontakt in Echtzeit, Self-help-Interventionen, Guided-self-help-Interventionen, Blended care. Überwiegend Verwendung von kognitiv-verhaltenstherapeutischen Verfahren aufgrund Eignung zur Onlinenutzung durch hohe Strukturiertheit und Methodenfokussierung.

Onlinebefragungen

Onlinebefragungen werden in den letzten Jahren zunehmend auch in der qualitativen Forschung eingesetzt.

Ontogenese

Entwicklung des Menschen von der Geburt bis ins hohe Alter.

Ontogenese

Die individuelle Entwicklung eines Lebewesens. Mit dieser beschäftigt sich die Entwicklungspsychologie.

Ontogenese

Bezieht sich auf die Entwicklungsveränderungen zwischen der Konzeption und dem Tod eines Individuums.

Ontogenese

Die Ontogenese umfasst die gesamte Entwicklung eines Lebewesens von der befruchteten Eizelle bis zum Tod. Sie umfasst daher alle Veränderungen (und somit auch alle aktualgenetischen Prozesse) im Leben eines Individuums.

Ontogenese (ontogenetics)

Entwicklung des Menschen von der Geburt bis ins hohe Alter.

Onychophagie

Fingernägelkauen

Open Science

Bezeichnet eine Bewegung, die eine weitgehende Transparenz in Bezug auf Studienplanung, Studiendaten und Studienauswertung zum Ziel hat.

Open Systems-Modell

Organisationen können als Systeme verstanden werden. Das Open Systems-Modell berücksichtigt, dass Organisationen im Kontext einer Umwelt existieren, die einerseits auf die Organisation einwirkt und andererseits durch die Organisation beeinflusst wird.

Open-loop control

→ Bewegungskontrolle.

Open-Loop-Kontrolle (open-loop control)

Siehe Feedforwardkontrolle.

Open-Loop-Steuerung

Programmsteuerung.

Operante Faktoren

Faktoren, die verstärkenden Einfluss ausüben und somit die Auftretenswahrscheinlichkeit für ein Verhalten erhöhen (z. B. Krankheitsverhalten und die positive Konsequenz der Zuneigung von Angehörigen, wodurch Krankheitsverhalten verstärkt wird; oder Lob des Therapeuten zur Verstärkung funktionalen Verhaltens).

operante Konditionierung

Form des Lernens, bei der ein Verhalten dadurch zunimmt, dass ihm ein Verstärker folgt, oder abnimmt, weil eine Bestrafung folgt.

Operante Konditionierung

Form des Lernens, bei der ein Verhalten dadurch bekräftigt wird, dass ihm ein Verstärker folgt, oder abgeschwächt wird, weil eine Bestrafung folgt.

Operante Konditionierung

Lernform, bei der die Belohnung oder Bestrafung einer bestimmten Verhaltensweise deren zukünftige Auftretenswahrscheinlichkeit beeinflusst.

Operante Konditionierung

Die operante Konditionierung wurde insbesondere von Burrhus Frederic Skinner (1904–1990) sehr intensiv beforscht und beruht auf der Wirkung von positiven oder negativen Folgen eines Verhaltens für die weitere Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens. Die Auftretenswahrscheinlichkeit des Verhaltens wird bei positiven Konsequenzen erhöht (Verstärkung) und bei negativen verringert (Bestrafung).

Operante Konditionierung

Behavioristische Lerntheorie, bei der die Auftretenswahrscheinlichkeit von Verhalten aufgrund seiner Konsequenzen erhöht oder gemindert wird

Operante Konditionierung

Operante Konditionierung st Lernen von Verhaltenskonsequenzen. Es handelt sich um Verhalten-Wirkung-Assoziationen.

Operante Konditionierung

Form des Lernens, bei der ein Verhalten dadurch zunimmt, dass ihm ein Verstärker folgt, oder abnimmt, weil eine Bestrafung folgt.

Operante Konditionierung (operant conditioning)

(1) Form des Lernens, bei der ein Verhalten zunimmt, weil ihm ein Verstärker folgt, oder abnimmt, weil ihm z. B. Eine Bestrafung folgt (Myers 2008). (2) Der Organismus lernt eine dreifache Kontingenz: Eine bestimmte Reaktion in einer bestimmten Reizsituation wird von einem Reinforcement gefolgt (J. R. Anderson 2000).

Operante Verfahren

Gruppe von Interventionsmethoden, die auf dem Prinzip der instrumentellen Konditionierung beruhen und die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens über die nachfolgenden Konsequenzen beeinflussen.

operante/instrumentelle Konditionierung

Die kontingente Paarung eines neutralen Stimulus mit einem positiven/negativen Stimulus führt zu einer Erhöhung/einem Absinken der Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Stimulus.

Operanter Motivtest (OMT) (operant motive test)

Test zur Messung impliziter Motive. Probanden antworten stichpunktartig auf zu Bildern formulierte Fragen.

Operantes Konditionieren

Bedeutet, dass die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens durch die darauf folgenden Konsequenzen erhöht oder gesenkt wird.

Operantes Konditionieren

kann beim Menschen (anders als bei den meisten Tieren) auch bei verzögerten Konsequenzen erfolgen, da wir die Fähigkeit haben, kausale kontingente Beziehungen auch zu späteren Konsequenzen zu entdecken.

Operantes Konditionieren

Ein im Behaviorismus erforschter Lernvorgang. Die Konsequenzen des zuvor gezeigten Verhaltens beeinflussen die Wiederauftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens. Belohnung und negative Verstärkung erhöhen und direkte bzw. indirekte Bestrafung senken die Auftretenswahrscheinlichkeit.

Operantes Konditionieren (auch instrumentelles Lernen)

Während beim Klassischen Konditionieren das Verhalten noch als à bedingter Reflex auf den unkonditionierten (und später dann auch den konditionierten) Reiz folgte, geht beim operanten Konditionieren das Verhalten dem unkonditionierten Reiz voraus. Es bekommt quasi den Charakter des Mittels zur Erreichung des Konditionierten Reizes. Ein typisches Beispiel ist etwa mein regelmäßiger Gang zu dem Laden, wo es immer die tollen Sonderangebote gibt (Verhalten), weil ich dort immer wieder so tolle Schnäppchen bekommen habe (unkonditionierter Reiz, Belohnung).

Operantes Konditionieren (instrumentelles Lernen)

Das Lernen der Beziehung zwischen dem eigenen Verhalten und den daraus entstehenden Folgen.

Operantes Konditionieren (operant conditioning)

Lernprozedur, das die Häufigkeit einer Reaktion verändert (instrumentelles Lernen).

operantes Konditionieren (operant conditioning)

Lernen durch Verstärkung

Operantes Verhalten

Verhalten, das die Umwelt beeinflusst und Konsequenzen auslöst.

Operantes Verhalten

Grundlage ist das Lernprinzip, das besagt, dass operantes bzw. instrumentelles Verhalten in seiner Auftretenswahrscheinlichkeit vor allem über die nachfolgenden Konsequenzen kontrolliert wird. Unabhängig also von den Ursachen und den Vorbedingungen des Verhaltens kann dieses allein über Einflussnahme auf die Konsequenzen manipuliert bzw. verändert werden. Diese Verhaltensklasse wird über die Gruppe der operanten Verfahren verändert.

Operantes Verhalten

Operantem Verhalten gehen keine längeren Abwägungen voraus. Es ist von einer Person selbst initiiert und wird spontan und über einen längeren Zeitraum wiederholt gezeigt (z. B. im Lebenslauf immer wieder auf das leistungsorientierte Sporttreiben zurückkommen).

operantes/instrumentelles Konditionieren

Die kontingente Paarung eines neutralen Stimulus mit einem positiven/negativen Stimulus führt zu einer Erhöhung/einem Absinken der Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Stimulus. Anders ausgedrückt: Dem Verhalten in einer Situation folgt unmittelbar eine →Belohnung oder eine →Bestrafung, wodurch es in der Zukunft in ähnlichen Situationen häufiger bzw. seltener gezeigt wird.

Operationale Definition

Festlegung der Vorgehensweise (Operation) bei der Definition der Untersuchungsvariablen. So kann Intelligenz beispielsweise operational definiert werden als »das, was ein Intelligenztest misst«.

Operationale Definition

Unter einer operationalen Definition eines theoretischen Konstrukts versteht man die genaue Angabe der Maßnahmen oder Ereignisse, die für seine Erfassung relevant sind.

Operationale Definition

Eine Sache (ein Konstrukt) wird nur insoweit definiert, als sie sich durch Angabe von Operationen oder Messverfahren empirisch fassen lässt. Als Problem bleibt, dass es dementsprechend mehrere operationale Definitionen für ein komplexes Konstrukt geben kann. Vermieden wird dagegen die Mehrdeutigkeit alltagssprachlicher deskriptiver Begriffe.

Operationale Intelligenzdefinition

Definiert Intelligenz als das, was ein Intelligenztest misst. Damit wird das Problem umgangen, eine inhaltliche Intelligenzdefinition zu erstellen.

Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD)

Auf Grundlage eines halbstrukturierten Interviews werden mit dem OPD Beurteilungen auf den folgenden fünf Achsen vorgenommen: Achse I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen, Achse II: Beziehung, Achse III: Konflikt, Achse IV: Struktur, Achse V: Psychische und psychosomatische Störungen

Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik OPD

Ziel dieses Ansatzes ist, diagnostische Konzepte der psychodynamischen Theorie und Psychotherapie möglichst reliabel zu erfassen. Über nichtformalisierte oder standardisierte diagnostische Gespräche werden theoretisch relevante Bereiche auf fünf Achsen (z. B. zeitlich überdauernde Konflikte) abgebildet.

Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik OPD (Operationalized Psychodynamic Diagnostics)

Ziel dieses Ansatzes ist, diagnostische Konzepte der psychodynamischen Theorie und Psychotherapie möglichst reliabel zu erfassen. Über nichtformalisierte oder standardisierte diagnostische Gespräche werden theoretisch relevante Bereiche auf fünf Achsen (z. B. zeitlich überdauernde Konflikte) abgebildet.

Operationalisierung

Die Operationalisierung („operationalization“) eines theoretisches Konzepts bzw. einer latenten Variable legt fest, anhand welcher beobachtbaren Variablen (Indikatoren) die Ausprägung des theoretischen Konzepts bei den Untersuchungsobjekten festgestellt werden soll. Neben der Auswahl der Indikatoren gehört zur Operationalisierung auch die Festlegung der Messinstrumente, mittels derer den Ausprägungen der einzelnen Indikatoren jeweils entsprechende numerische Werte zugeordnet und zu einem Gesamtmesswert für das Konstrukt verrechnet werden. Komplexe theoretische Konstrukte werden selten mit einem einzigen Indikator (Einzelindikator als Messinstrument) operationalisiert, sondern meist über einen Satz von Indikatoren (d. h. über eine psychometrische Skala oder einen Index). Mit der Festlegung der Operationalisierung wird für ein theoretisches Konzept (dargelegt über seine Nominaldefinition) eine konkretisierende operationale Definition („operational definition“) vorgenommen.

Operationalisierung

Die Art und Weise, mit der in einer bestimmten Studie ein theoretisches > Konstrukt in eine messbare > abhängige Variable oder eine manipulierbare > unabhängige Variable überführt wird.

Operationalisierung

Die Operationalisierung gibt die Art und Weise an, wie ein Begriff oder eine psychologische Größe definiert, beobachtet und gemessen werden soll.

Operationalisierung

Umsetzung einer eher abstrakten Variable bzw. eines theoretischen Konstruktes in ein konkret messbares Merkmal; Beispiel: Operationalisierung der Variable „mathematische Begabung“ durch die Variable „Mathematiknote“. Wichtig ist, dass die operationalisierte Variable die abstrakte Variable tatsächlich widerspiegelt

Operationalisierung

Wenn eine Hypothese mit abstrakten und/oder komplexen Variablen geprüft, also mit der Realität konfrontiert werden soll, müssen diese Variablen der Beobachtung und Erfassung zugänglich gemacht werden, d. h., sie müssen operationalisiert werden. Dies geschieht dadurch, dass ihnen auf der Basis des vorliegenden Hintergrundwissens empirische Sachverhalte (d. h. konkret mess- bzw. beobachtbare Größen) zugeordnet werden. Dadurch wird entscheidbar, ob und in welcher Ausprägung die abstrakten (theoretischen) Begriffe in der (empirischen) Realität vorliegen.

Operationalisierung

Nach Atteslander (2010) sind unter Operationalisierung die Schritte der Zuordnung von empirisch erfassbaren oder von zu beobachtenden Indikatoren zu einem theoretischen Begriff gemeint. Durch Operationalisierung werden Messungen der durch einen Begriff bezeichneten empirischen Erscheinungen erst möglich.

Operationalisierung

Messbarmachung eines Konstrukts mittels empirisch fassbarer und quantifizierbarer Größen

Operationalisierung

In der Psychologie werden oftmals Konstrukte erfasst, die sich nicht direkt messen lassen (z. B. Intelligenz). Um diese Konstrukte messbar zu machen, bedarf es zunächst einer Festlegung dessen, worum es sich bei dem Konstrukt handelt und wie dieses messbar gemacht werden kann, um es genauer zu untersuchen. Die Operationalisierung ist demnach die Konkretisierung und Messbarmachung von nicht eindeutig messbaren Konstrukten.

Operationalisierung

Die Operationalisierung („operationalization“) eines theoretisches Konzepts bzw. einer latenten Variable legt fest, anhand welcher beobachtbaren Variablen (Indikatoren) die Ausprägung des theoretischen Konzepts bei den Untersuchungsobjekten festgestellt werden soll. Neben der Auswahl der Indikatoren gehört zur Operationalisierung auch die Festlegung der Messinstrumente, mittels derer den Ausprägungen der einzelnen Indikatoren jeweils entsprechende numerische Werte zugeordnet und zu einem Gesamtmesswert für das Konstrukt verrechnet werden. Komplexe theoretische Konstrukte werden selten mit einem einzigen Indikator (Einzelindikator als Messinstrument) operationalisiert, sondern meist über einen Satz von Indikatoren (d. h. über eine psychometrische Skala oder einen Index). Mit der Festlegung der Operationalisierung wird für ein theoretisches Konzept (dargelegt über seine Nominaldefinition) eine konkretisierende operationale Definition („operational definition“) vorgenommen.

Operationalisierung (operationalization)

Angabe eines Messverfahrens für ein Konstrukt

Operationalisierung, operationale Definition

Genaue Bestimmung bzw. Standardisierung eines Konstrukts durch die Festsetzung von empirischen Indikatoren und die Herleitung von Messverfahren dafür

Operative Abbilder

"Operative Abbilder stellen relativ stabile, invariante Abbildungen der zu erreichenden Ziele, Pläne und der dabei zu berücksichtigenden Bedingungen des eigenen Handelns dar. Sie sind somit wesentliche kognitive Grundlagen des menschlichen (Arbeits-)Handelns. Hierbei erfüllen sie verschiedene Funktionen: Als Repräsentationen über Ziele und Teilziele dienen sie dem Handelnden zur Antizipation des Arbeitsergebnisses. Sie beinhalten darüber hinaus Repräsentationen der Ausführungsbedingungen von Arbeitshandlungen und dienen damit zur Orientierung über den Handlungskontext. Drittens beziehen sie sich auf Repräsentationen der Transformationsmaßnahmen des Ist- in den Soll-Zustand (z. B. Handlungspläne) und unterstützen damit die Handlungsplanung und -ausführung."

Operator

Bezeichnung für sprachliche Ausdrücke wie → Quantoren, Fragepronomen usw.

Operator (operator)

Abstrakte Beschreibung einer Handlung, die einen Problemzustand in einen anderen überführt.

Opferbereitschaft

Die Tendenz, das unmittelbare Eigeninteresse aufzugeben, um das Wohl des Partners oder der Beziehung zu fördern.

Opiate

Opium und seine Derivate wie Morphium und Heroin vermindern die neuronale Aktivität und lindern daher zeitweise Schmerzen und Angstgefühle.

Opioide

Synthetisch oder halbsynthetisch hergestellte Opiate mit opiatähnlichen Wirkungen, wie z. B. Heroin, Morphium oder Methadon.

Opioide

Synthetisch oder halbsynthetisch hergestellte Opiate mit opiatähnlichen Wirkungen wie z. B. Heroin, Morphium oder Methadon.

Opportunitäten

In Bronfenbrenners bioökologischem Modell die ökonomischen Ressourcen, die ein Makrosystem bietet, einschließlich der Einstellung zu diesen Ressourcen.

Opportunitäten

In Bronfenbrenners bioökologischem Modell sind dies die ökonomischen Ressourcen, die ein Makrosystem bietet, einschließlich der Einstellung zu diesen Ressourcen.

Oppositional Defiant Disorder

Psychische Störung des Sozialverhaltens im Kindes- und Jugendalter, die durch häufiges bzw. persistierendes reizbares, wütendes, nachtragendes, streit- und rachsüchtiges Auftreten gekennzeichnet ist

Oppositionelles aufsässiges Verhalten (ODD)

Eine Störung, bei der altersunangemessen und dauerhaft oppositionelles aufsässiges Verhalten wie Wut, Trotz und Reizbarkeit gezeigt wird.

Oppositionelles, aufsässiges Verhalten (oppositional defiant disorder, ODD)

Eine Störung, bei der altersunangemessenes und dauerhaft oppositionelles aufsässiges Verhalten wie Wut, Trotz und Reizbarkeit gezeigt wird.

Opsonierung

»Markierung« von Bakterien durch Opsonin; regt die Phagozytoserate von Makrophagen und Granulozyten an

Opsonin

Akute-Phase-Globulin, das zu Beginn einer bakteriellen Infektion mit der Aufgabe gebildet wird, sich an die Oberfläche der Bakterien anzuheften

Optimale Integration (optimal integration)

Spezialfall der (robusten) schwachen Fusion, bei der die Gewichte der Einzelschätzer optimal gewählt sind, sodass sie bei gegebener Präzision der Einzelschätzer die Präzision des Gesamteindrucks maximieren. Die empirische Überprüfung, ob optimale Integration vorliegt, kann nur vorgenommen werden, wenn gleichzeitig gewisse mathematische Annahmen getroffen werden, etwa über die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Einzelschätzer.

Optimaler Stichprobenumfang

Um zu vermeiden, dass eine Studie uneindeutige statistische Ergebnisse produziert, sollte bei der Untersuchungsplanung der optimale Stichprobenumfang veranschlagt werden. Es handelt sich dabei um den Stichprobenumfang, der mindestens notwendig ist, um einen Effekt bestimmter Größe mit einer Teststärke von mindestens 80% aufdecken zu können.

Optimaler Stichprobenumfang

Um zu vermeiden, dass eine Studie uneindeutige statistische Ergebnisse produziert, sollte bei der Untersuchungsplanung der optimale Stichprobenumfang veranschlagt werden. Es handelt sich dabei um den Stichprobenumfang, der mindestens notwendig ist, um einen Effekt bestimmter Größe mit einer Teststärke von mindestens 80% aufdecken zu können.

Optimalklassen

Schulklassen, die sich im Vergleich zu anderen Klassen in verschiedenen Dimensionen positiv entwickelt haben, also z. B. eine durchschnittlich besonders positive kognitive und motivationale Entwicklung zu verzeichnen haben.

Optimalklassen (optimal class size)

Schulklassen, die sich im Vergleich zu anderen Klassen in verschiedenen Dimensionen positiv entwickelt haben, also z. B. eine durchschnittlich besonders positive kognitive und motivationale Entwicklung zu verzeichnen haben.

Option

Optionen sind die Alternativen, zwischen denen ein Entscheider wählen kann. Dies können Handlungen, Objekte, Pläne oder Strategien sein.

Option (option)

Eine zur Wahl stehende (Handlungs-)Alternative.

Optische Aphasie

Selektive Störung des Benennens von visuell dargebotenen Objekten. Die Störung beim Benennen von gesehenen Gegenständen kontrastiert mit weit besserem oder sogar gänzlich ungestörtem Benennen bei Wahrnehmung über andere Sinneskanäle und mit intakten visuoperzeptiven Leistungen. Die Abgrenzung zur assoziativen Agnosie ist unsicher.

Optische Ataxie

Fehlerhafte Ausführung zielgerichteter Bewegungen beim Ergreifen eines Objekts oder beim Zeigen auf ein Ziel nach einseitiger, parietookzipitaler Hirnschädigung. Bei erhaltener Kraft und ungestörter Koordination der Bewegungen kommt es zu einem deutlichen Abweichen der Hand vom Ziel.

Optische Flussfelder

→ Visuelle Flussfelder.

optische Täuschung

Phänomen, bei dem die subjektive visuelle Wahrnehmung anders ausfällt als die objektiven Gegebenheiten des Betrachtungsgegenstands.

optische Täuschungen

Optische Täuschungen bieten die Möglichkeit, die Beziehung zwischen Wahrnehmung und Handlung zu studieren. In entsprechenden Experimenten zeigt sich, dass es möglich ist, dass ein und derselbe sensorische Input die Wahrnehmung und die Steuerung manueller Handlungen und die bewusste Wahrnehmung ganz unterschiedlich beeinflusst; die Steuerung von Bewegungen ist oft immun gegenüber Täuschungen der Wahrnehmung.

Optogenetik (optogenetics)

Forschungsgebiet, das sich mit der Kontrolle von genetisch modifizierten Zellen mittels Licht beschäftigt. Fluoreszierende Calciumindikatorproteine werden in das Genom des Organismus eingebaut. Die leuchtenden Substanzen ermöglichen eine wesentlich höhere zeitliche und räumliche Auflösung als bisherige nichtinvasive Methoden wie funktionelle Kernspintomografie (fMRI) oder Positronenemissionstomografie (PET). Anders als die Stimulation von Neuronen über Mikroelektroden, die lokal begrenzt sind, können optogenetische Verfahren die Aktivität eines neuronalen Netzwerks darstellen.

Orale Parafunktionen

Tritt oft in Kombination mit nächtlichem Bruxismus auf. Beinhaltet Zusammenpressen der Zähne, Lippen oder Zunge, Nägelkauen, usw. tagsüber.

Orale Phase

Die erste von Freud beschriebene psychosexuelle Phase (1. – 2. Lebensjahr), in der die Triebbefriedigung auf die orale erogene Zone (Mundhöhle, Zunge, Lippen) ausgerichtet ist. Heute stehen in der oralen Phase neben der Triebbefriedigung auch die frühen Bindungserfahrungen (Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit) im Fokus.

Orale Phase

Entwicklungsphase nach der psychoanalytischen Theorie Freuds, in der der Lustgewinn durch die Nahrungsaufnahme im Vordergrund steht.

Orale Phase

Die erste Phase in Freuds Theorie im ersten Lebensjahr, in der die primäre Quelle für Befriedigung und Lust in oralen Aktivitäten besteht.

Orale Phase

Die erste Phase in Freuds Theorie im ersten Lebensjahr, in der die primäre Quelle für Befriedigung und Lust in oralen Aktivitäten besteht.

orale Phase (oral phase)

psychoanalytisch: Entwicklungsphase mit Mund als primärer erogener Zone

Orbifrontaler Kortex

Gehirnregion des vorderen Frontallappens direkt hinter den Augen. Er scheint eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung von Gefühlen und Kognitionen im Entscheidungsprozess zu spielen.

Orbito-Frontalcortex

Region des Vorderhirns, u. a. beteiligt an Entscheidungen, Riechen, Emotionen

orbitofrontaler Kortex (OFC)

Strukturen des OFC repräsentieren die affektiven Konsequenzen von Handlungen und beeinflussen Entscheidungen zwischen alternativen Handlungen nach Maßgabe der jeweils zu erzielenden Belohnungen.

Orbitofrontaler Realitätsfilter

Gedächtniskontrollmechanismus, der von Area 13 des orbitofrontalen Kortex und seinen subkortikalen Verbindungen vermittelt wird und aufkommende Erinnerungen nach 200-300 ms auf ihren Bezug zur Realität prüft. Dem Mechanismus scheint die Fähigkeit zur Extinktion zugrunde zu liegen.

Ordeal Therapy

Dieser therapeutische Ansatz ist der Systemischen Therapie zuzurechnen und wurde von Jay Halye in den 1980er Jahren entwickelt. Bei Ordeals (Feuer- oder Geduldsprobe) handelt es sich um Verschreibungen, die es den Patienten so schwer machen soll, ein bestimmtes Symptom beizubehalten, dass sie lieber das Symptom aufgeben, als weiterhin den Verschreibungen nachzugehen.

Ordinalität

Position eines Elements in einer Folge.

Ordinalskala

Ordnet den Objekten eines empirischen Relativs Zahlen zu, die so geartet sind, dass von jeweils zwei Objekten das Objekt mit der größeren Merkmalsausprägung die größere Zahl erhält. Eine Ordinalskala erlaubt Aussagen über die Gleichheit (Äquivalenzrelation) und die Rangfolge (Ordnungsrelation) von Objekten. Sie sagt aus, ob ein Objekt eine größere Merkmalsausprägung besitzt als ein anderes, nicht aber, um wie viel größer diese Ausprägung ist. Beispiel: Rangfolge für die Schönheit dreier Bilder: 1=am schönsten; 3=am wenigsten schön. Bild 2 muss nicht „mittelschön“ sein, sondern kann fast so schön sein wie Bild 1

Ordinalskala (Rangskala)

Eine Ordinalskala („ordinal scale“) ordnet den Objekten eines empirischen Relativs Zahlen (Rangzahlen) zu, die so geartet sind, dass von jeweils zwei Objekten das dominierende Objekt die größere Zahl erhält. Bei Äquivalenz der Merkmalsausprägung sind die Zahlen identisch (Verbundränge).

Ordinalskala (Rangskala)

Eine Ordinalskala („ordinal scale“) ordnet den Objekten eines empirischen Relativs Zahlen (Rangzahlen) zu, die so geartet sind, dass von jeweils zwei Objekten das dominierende Objekt die größere Zahl erhält. Bei Äquivalenz der Merkmalsausprägung sind die Zahlen identisch (Verbundränge).

Ordnungsaufgabe

Aufgabentyp, bei dem die einzelnen Bestandteile der Aufgabe so umgeordnet oder einander zugeordnet werden, dass idealerweise eine logisch passende Ordnung entsteht.

Ordnungsaufgaben

Diese Aufgaben werden bearbeitet, indem die einzelnen Bestandteile der Aufgabe so umgeordnet oder einander zugeordnet werden, dass idealerweise eine logisch passende Ordnung entsteht.

Ordnungsverfahren

Ordnungsverfahren ermöglichen eine Beschreibung oder Bewertung des Untersuchungsgegenstandes unter Zuhilfenahme vorgegebener Merkmale.

Organelle

Hochorganisierte, von einer Lipidmembran umgebene Struktur im Zytoplasma, z.B. Golgi-Apparat, Mitochondrium

Organigramm

Mit dem Organigramm können Organisationen und Verbände in ihrer hierarchischen Struktur und den wechselseitigen formellen und informellen Abhängigkeiten von Stellen bzw. Personen grafisch dargestellt werden.

Organigramm (organigram)

Mit dem Organigramm können Organisationen und Verbände in ihrer hierarchischen Struktur und den wechselseitigen formellen und informellen Abhängigkeiten von Stellen bzw. Personen grafisch dargestellt werden.

Organisation

Eine Organisation ist ein fest bestehendes arbeitsteiliges System, in dem personale oder sachliche Aufgabenträger zur Erfüllung der Unternehmensaufgabe und zur Erreichung der Unternehmensziele eingebunden sind.

Organisation

Mit dem Begriff Organisation sind soziale Gebilde (wie z. B. Schulen, Universitäten, Betriebe, Behörden) gemeint, „die dauerhaft ein Ziel verfolgen und eine formale Struktur aufweisen, mit deren Hilfe Aktivitäten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel ausgerichtet werden sollen“ (Kieser und Kubicek 1993, S. 4). Unter strukturellem Aspekt ist eine Organisation „ein Gebilde interdependenter Handlungen“, die in „arbeitsteiliger Kooperation und […] Koordination […] zielgerichtet miteinander verknüpft sind“ (Müller-Jentsch 2003, S. 19).

Organisational-Behavior-Modification-Ansatz

"Im Fokus dieses Verhaltensmodifikationsprogramms steht die Identifikation kritischer Verhaltensweisen, die im Zusammenhang mit guten Arbeitsleistungen bzw. -ergebnissen stehen und durch Prinzipien der operanten Konditionierung verstärkt, reduziert oder verändert werden sollen. Bei der Umsetzung sind folgende Vorgehensschritte zu beachten: Identifikation kritischer Verhaltensweisen (beobachtbares Verhalten, das in Zusammenhang mit organisationalen Erfolgs- bzw. Leistungskennziffern steht und suboptimal ausgeprägt ist), Messung der Basisrate des kritischen Verhaltens, funktionale Analyse (Identifikation der Stimuli der Arbeitssituation, welche das kritische Verhalten hervorrufen), Ausarbeitung einer Interventionsstrategie (Anwendung von Prinzipien der operanten Konditionierung), Evaluation (Überprüfung, ob die Interventionsstrategie zur gewünschten Verhaltensveränderung geführt hat)."

Organisationale Sozialisation

"Mit dem Begriff organisationale Sozialisation wird der Prozess der Vermittlung und des Erwerbs von Kenntnissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Überzeugungen, Werthaltungen und Normen beschrieben, der eine Person dazu befähigt, die von der Organisation an sie gestellten Handlungsanforderungen zu erfüllen."

Organisationen

"Organisationen bezeichnen den Zusammenschluss von Menschen zur Erreichung bestimmter Ziele, die hierfür eine zielgerichtete Ordnung bzw. Regelung von Aufgaben in bestimmten sozialen Gebilden (z. B. Betriebe oder gesellschaftliche Institutionen) entwickelt haben bzw. sich dieser Ordnung unterwerfen. Organisationen sind in der Regel durch bestimmte formale und zweckgerichtete Strukturen bzw. Regelsysteme gekennzeichnet, in denen festgelegt ist, was Organisationsmitglieder in welcher Situation wie zu tun haben, wer wem Anweisungen gibt und wer diese zu befolgen hat, wer über was durch wen zu informieren ist und wer in welcher Hinsicht wie zu behandeln ist. Diese Funktions-, Führungs- und Kommunikationsstrukturen weisen je nach Zielsetzung, Größe und Selbstverständnis der Organisation sowie wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen unterschiedliche Aufbau- und Ablaufformen auf."

Organisationsanalyse

Im Zuge der Personalentwicklung geht es bei der Organisationsanalyse um die Grundfrage, wie der Organisationskontext für ein Training aussieht.

Organisationsansatz

Die Grundvorstellung dieses Ansatzes ist, dass wir die zu erinnernden Reize wiederfinden müssen. Hierbei sind die kategorialen Beziehungen zwischen den Lernreizen wichtig. Sie stellen ein zentrales Organisationsprinzip unseres semantischen Wissens. Außer über kategoriales Wissen verfügen wir auch über andere Wissensschemata. Hierzu gehören Schemata für Ereignisse und Handlungen sowie für räumliche Anordnungen von Objekten..

Organisationsdiagnose

Organisationsdiagnose liefert ein systematisches Verständnis von Organisationen. Auf dieser Grundlage können geeignete Maßnahmen zur Organisationsentwicklung abgeleitet werden, um Probleme zu lösen und die Effektivität zu verbessern.

Organisationsdiagnose

"Dient dazu, ein Verständnis der aktuellen Funktionsweise einer Organisation zu erlangen. Wird häufig dann durchgeführt, wenn eine Organisation auf anstehende Veränderungen vorbereitet werden muss oder wenn durchgeführte Veränderungen evaluiert werden sollen. Organisationsdiagnose kann auf der Ebene Organisation, Abteilung oder Individuum erfolgen und umfasst typischerweise sieben Phasen: Einführungs-, Erkundungs- und Planungsphase, Hauptuntersuchung, Datenverarbeitung, Datenaufbereitung und -interpretation und Präsentation."

Organisationsdiagnose

"Die psychologische Organisationsdiagnose dient dazu, das regelhafte Erleben und Verhalten der Organisationsmitglieder zu beschreiben, zu erklären und zu prognostizieren mit dem Ziel der Aufdeckung organisationaler Handlungsfelder und der Vorbereitung von Organisationsentwicklungsmaßnahmen."

Organisationsdiagnostik

»Die [psychologische] O-Diagnose dient dazu, die psychologischen Aspekte des Erlebens und Verhaltens von Mitgliedern in Organisationen zu diagnostizieren, um Regelhaftigkeiten im Erleben, im Verhalten und in den Interaktionen zu beschreiben, zu erklären und zu prognostizieren« (Büssing, 2007, S. 558).

Organisationsdiagnostik (organizational assessment)

Die psychologisch ausgerichtete Organisationsdiagnostik befasst sich mit dem Verhalten und Erleben der Mitglieder in Organisationen. Dazu werden verschiedene genutzt, etwa die Analyse von Dokumenten (z. B. Organigramme), Organisations- und betriebswirtschaftliche Statistiken (z. B. Fluktuation), Befragung von Mitarbeitenden, Beobachtungen am Arbeitsplatz.

Organisationsentwicklung

Unter Organisationsentwicklung werden alle geplanten Bemühungen verstanden, um Organisationen, organisatorische Einheiten und ihre Mitglieder zu entwickeln.

Organisationsentwicklung

"Die planvolle Gestaltung von Organisationen, deren Abteilungen und ihren Mitgliedern. Sie umfasst eine Vielzahl von Methoden und Maßnahmen, um die Strukturen und Prozesse von Organisationen zu verändern. Ziel ist deren Weiterentwicklung – im Hinblick auf ökonomische und soziale Verbesserungen oder als Antwort auf Anpassungsbedarf, der sich aus äußerem oder innerem Wandel ergibt."

Organisationsentwicklung (OE)

"Charakteristisch für Organisationsentwicklung (OE) sind folgende Merkmale:

Organisationsform

bezieht sich auf die Unterscheidung von Ein- und Mehrliniensystemen, d. h. auf die Regelung von Weisungsbefugnissen und Verantwortlichkeiten.

Organisationsklima

"Beschreibt die Umgangsformen, die gemeinsam erlebte Stimmung und den Aktivierungsgrad der Mitglieder einer Organisation. Organisationsklima ist zeitlich relativ überdauernd und beeinflusst das Erleben, das Verhalten und die Zufriedenheit der Organisationsmitglieder. Es kann bewusst wahrgenommen und daher auch relativ leicht gemessen und gestaltet werden."

Organisationsklima

"Organisationsklima ist definiert als die relativ überdauernde Qualität der inneren Umwelt der Organisation, die durch die Mitglieder erlebt wird, ihr Verhalten beeinflusst und durch die Werte einer bestimmten Menge von Merkmalen der Organisation beschrieben werden kann."

Organisationskultur

"Organisationskultur beschreibt ein System von Regeln, Normen, Werten und typischen Verhaltensweisen, das sich im Laufe der Zeit unter den Mitgliedern einer Organisation etabliert hat. Sie ist den Organisationsmitgliedern meist nicht bewusst, hat aber dennoch großen Einfluss auf deren Verhalten. Operationalisierung und damit auch Messung und Veränderung der Organisationskultur sind schwierig."

Organisationskultur

"Organisationskultur ist ein Muster gemeinsam geteilter, grundlegender Annahmen, die von einer Gruppe bei der Lösung von Problemen der Anpassung an die Umwelt sowie der Integration ihrer Mitglieder gelernt wurden, die sich als hinreichend erfolgreich bei der Lösung dieser Probleme erwiesen haben und neuen Mitgliedern als die richtige Art und Weise, in der solchen Problemen zu begegnen ist, gelehrt wird."

Organisationskultur

Unter dem Begriff der Organisationskultur wird die Gesamtheit der gemeinsamen Werte, Grundannahmen und Normen der Mitglieder eines Unternehmens verstanden (Needle, 2010). Insgesamt ist Organisationskultur schwer greifbar und unscharf. Allgemein zeigt sie sich eher in gemeinsamen Verhalten als in geteilten Werten.

Organisationsprinzipien

Die Organisationsprinzipien bilden die gestaltpsychologische Grundlage der Wahrnehmungsorganisation. Sie beschreiben, wie sich Elemente in der Wahrnehmung automatisch zu Gruppen organsieren.

Organisationspsychologie

In der Organisationspsychologie werden v.a. der Einfluss von Organisationsstrukturen und Arbeitsgruppen sowie die Interaktionen der Menschen innerhalb der Organisationen erforscht.

Organisationspsychologie

ein Unterfeld der A&O-Psychologie, das die Einflüsse der Organisation auf die Arbeiterzufriedenheit und Produktivität untersucht und organisatorische Veränderungen erleichtert. Es befasst sich mit Bedingungen, Abläufen und Konsequenzen des Handelns von Menschen in Organisationen, mit Problemen betrieblicher und institutioneller Zusammenarbeit.

Organisationsstrategien

Unter dieser Bezeichnung werden Vorgehensweisen beim Lernen zusammengefasst, die sich auf das eigenständige Herausarbeiten zentraler Gedanken eines Textes beziehen, bei denen Lernende Fakten und Zusammenhänge ordnen und umordnen oder in bildlichen Verfahren (mind-map, Graphen, Diagramme) zusammenfassen und miteinander in Beziehung setzen.

Organisationsstruktur

Die Organisationstruktur umfasst die Gesamtheit der dauerhaften und generellen Regelungen.

Organisationsstruktur

Gesamtheit aller formalen Regelungen zur Arbeitsteilung und zur Koordination von Leistung und Verhalten der Mitglieder einer Organisation.

Organisationssysteme

Organisationssysteme sind besondere Sozialsysteme mit generalisierten Handlungs- und Erwartungsstrukturen. Sie besitzen eine eigene Rationalität und Handlungsimperative, wobei oft eine Trennung zwischen dem Handlungsträger als Person und seiner Rolle vorgenommen wird (Abels 2009).

Organisierende Hormoneinflüsse

Die Wirkung von Hormonen auf die Differenzierung und Strukturierung der Gehirnorganisation im Laufe der Entwicklung.

Organisierende Hormoneinflüsse

Die Wirkung von Hormonen auf die Differenzierung und Strukturierung der Gehirnorganisation im Verlauf der Entwicklung.

Organismische UV

nennt man eine UV, wenn die Vpn deren Ausprägung als Merkmal mit in die Untersuchung einbringen und von daher den Stufen nicht zufällig zuzuordnen sind.

Organismische Variablen

Diese Variablen können Individuen nicht willkürlich zugeordnet werden, da sie bereits vorher gegeben sind und unabhängig vom Experiment die natürliche Zugehörigkeit eines Individuums bestimmen. Beispiele sind Geschlecht, Alter oder Nationalität. könn

Organismisches Erleben (Gesprächspsychotherapie)

Das organismische Erleben beinhaltet sämtliche Erfahrungen, die sich innerhalb des Organismus abspielen und potenziell dem Bewusstsein zugänglich sind, aber eben nicht bewusst sein müssen.

Organismisches Modell

Meta-Modell, bei dem der Mensch als ein komplexes und mit seiner Umwelt in ständiger Wechselwirkung stehendes System begriffen wird (wie z. B. eine biologische Zelle)

Organizational Citizenship Behavior

"Organizational Citizenship Behavior ist freiwilliges Verhalten, das sich positiv auf die Funktionsfähigkeit der Organisation auswirkt und im Rahmen des formalen Anreizsystems nicht direkt oder explizit berücksichtigt wird."

Orgasmusphase

Vierte Phase des Sexualverhaltens: gekennzeichnet durch Orgasmus und Ejakulation bzw. weitere Kontraktionen im Sexualbereich.

Orientierungsbedürfnis

Dieses Konstrukt wird als Funktion der persönlichen Relevanz eines Themas und der mit ihm verknüpften Unsicherheit verstanden. Geringe Relevanz führt automatisch zu einem geringen Orientierungsbedürfnis. Hohe Relevanz und geringe Unsicherheit hat ein mittleres Orientierungsbedürfnis zur Folge. Seine höchste Ausprägung erfährt das Konstrukt bei gleichermassen hoher Relevanz und Unsicherheit.

Orientierungsreaktion

Unkonditionierte, unspezifische Reaktion auf Veränderungen der Reizumgebung, die mit Veränderungen der zentralnervösen und vegetativen Aktivität einhergeht. Bewirkt eine optimierte Bereitschaft des Körpers zur Aufnahme und Verarbeitung relevanter Reize.

Orientierungsreaktion

Reflexhafte Zuwendung der Aufmerksamkeit auf einen ungewohnten, neuartigen Reiz.

Orientierungsreaktion

Die Orientierungsreaktion (OR) erfolgt auf jeden neuen, unerwarteten Reiz und besteht in einer Reihe psychischer und physiologischer Veränderungen des ganzen Organismus, die insgesamt dazu dienen, die Sensibilität des Organismus für ankommende Reize zu erhöhen (Sokolov 1960).

Orientierungsreaktion

Unkonditionierte, unspezifische Reaktion auf Veränderungen der Reizumgebung, die mit Veränderungen der zentralnervösen und vegetativen Aktivität einhergeht. Bewirkt eine optimierte Bereitschaft des Körpers zur Aufnahme und Verarbeitung relevanter Reize.

Orientierungsreaktionen

Kurzfristige, komplexe Prozesse, die nach einer einschneidenden Änderung im Reizfeld eine Reihe physiologischer und psychologischer Vorgänge auslösen, die alle die Informationsempfänglichkeit und Handlungsbereitschaft erhöhen.

Orientierungsschätzung

Einschätzung der Parallelität zweier Linienorientierungen. Synonym: Orientierungsdiskrimination

orthodrom

In der efferenten Richtung vom Zellkörper (Soma) zu den Synapsen verlaufend

orthogonale Faktoren

Unkorrelierte Faktoren (Faktorenanalyse)

orthogonale Faktoren (orthogonal factors)

statistisch: unkorrelierte Faktoren

Orthogonale Hinweisreizaufgabe (orthogonal cueing-paradigm)

In dieser Aufgabe wird die Aufmerksamkeit durch einen Hinweisreiz (cue) auf die linke oder rechte Seite der Körpermittellinie der Versuchsperson gelenkt. Danach erscheint ein Zielreiz (links oder rechts) an einer oberen oder unteren Position. Versuchspersonen sollen per Drücken auf eine obere oder untere Taste schnell entscheiden, ob der Zielreiz oben oder unten erschienen ist. Die beurteilte Reizdimension und die Dimension der geforderten Reaktion sind orthogonal zur Dimension, entlang derer Aufmerksamkeit manipuliert wird. Hinweis- und Zielreiz können sich auf unterschiedliche Sinne beziehen, um die Kopplung der Aufmerksamkeit zwischen Sinnen zu studieren.

Ortsbasierte Aufmerksamkeit

Ortsbasierte Aufmerksamkeit ist die Annahme, dass Aufmerksamkeit ortsbasiert ist, d.h. allen visuellen Informationen eines umschriebenen Raums zugewiesen werden kann (unabhängig davon, ob die Information eine oder mehrere repräsentiert).

Ortsbasierte Selektivität

Die Ausrichtung eines visuellen Aufmerksamkeitsfokus auf einen bestimmten Bereich des Gesichtsfeldes, wodurch es zu überlegenen Leistungen in der Reaktion auf in diesem Bereich dargebotene Reize kommt.

Ortsfrequenz

Die Ortsfrequenz ist die Anzahl der Helligkeitsänderungen pro Sehwinkel.

Ortstheorie

besagt, dass beim Gehör jede Tonhöhe der Erregung eines bestimmten Orts der Basilarmembran der Kochlea entspricht.

Ortstheorie

Die Ortstheorie des Hörens geht davon aus, dass unterschiedliche Frequenzen eine Erregung an unterschiedlichen Orten der Basilarmembran auslösen.

Osmolalität

Menge gelöster Teilchen pro Kilogramm Wasser [mosm/kgH2O]

Osmolarität

Menge gelöster Teilchen pro Liter Wasser [mosm/lH2O]

Osmose

Übergang eines Lösungsmittels oder eines gelösten Moleküls in eine stärker konzentrierte Lösung durch eine nur für das Lösungsmittel bzw. das Molekül durchlässige (semipermeable) Membran

Ostrazismus

"Ostrazismus am Arbeitsplatz liegt vor, wenn eine einzelne Person oder eine Gruppe keine Handlungen zeigt, die ein anderes Organisationsmitglied in eine Interaktion einbeziehen, obwohl solche Handlungen sozial angemessen wären."

Oszillation

Periodische Schwingung oder Schwankung in der belebten und unbelebten Natur

Other-Enhancement

Strategie, sich dem anderen sympathisch erscheinen zu lassen, indem man den anderen aufwertet.

Other-Race-Effekt

Tendenz, sich an Gesichter der eigenen Ethnie besser zu erinnern, als an die von Mitgliedern anderer Herkunft.

Otolithen

Syn: Statoconien; Kalkkonkremente in der Deckmembran von Sacculus und Utriculus des Gleichgewichtorgans; wichtig für die Erregungsentstehung bei Beschleunigung des Kopfes

Ought Self

→Selbstkonzept, von dem wir annehmen, dass wir ihm gleichen sollen.

Out-of-Africa-Hypothese (Out of Africa hypothesis)

Hypothese, dass alle heutigen Menschen von einer in Südostafrika lebenden Population von Homo sapiens abstammen

Outcome-Forschung (Psychotherapieforschung)

Das klassische Design ist ein Prä-Post-Kontrollgruppen-Design. Vor Beginn der psychotherapeutischen Intervention wird ein Outcome-Maß, z.B. psychische Befindlichkeit, erhoben. Per Zufallsauswahl erhält eine Gruppe der Patienten Psychotherapie, während eine andere Gruppe, die sog. Kontrollgruppe, auf eine Warteliste gesetzt wird. Am Ende der Psychotherapie wird das Outcome-Maß ein zweites Mal erhoben. Die Veränderungen im Outcome-Maß innerhalb der Psychotherapiegruppe können dann kausal mit der erfolgten Psychotherapie in Verbindung gebracht werden, wenn in der Psychotherapiegruppe gegenüber der Kontrollgruppe eine signifikante Veränderung nachgewiesen werden kann.

Outgroup Homogeneity Effect

→Fremdgruppenhomogenitätseffekt.

Outplacement

Methode, die dem Arbeitnehmer den Wiedereinstieg in den Beruf bzw. das Finden einer neuen Anstellung erleichtern soll.

Outplacement

Eine vom Arbeitgeber finanzierte Beratungsleistung, bei der einem freizusetzenden Mitarbeiter Unterstützung bei der Suche nach einem neuen, qualifikations- und bedürfnisangemessenen Arbeitsplatz gegeben wird. Die Beratung findet üblicherweise als Einzel- und teilweise auch als Gruppenberatung statt und umfasst verschiedene Elemente wie z. B. Aufarbeitung der Trennungserfahrung, Situationsanalyse, Zielformulierung, Erstellung eines Stärken- und Schwächenprofils, Planung des Vorgehens bei der Bewerbung, Unterstützung bei der Formulierung von Bewerbungsunterlagen, Training für Bewerbungsgespräche und Supervision des Bewerbungsprozesses.

Outplacement

"Bewerbungstrainings für zu entlassende Beschäftigte, die vom Arbeitgeber für die zu entlassenden Beschäftigten initiiert und finanziert werden, um deren berufliche Wiedereingliederung zu erleichtern."

Output-Variablen (GMP)

Variablentyp, der im Zuge des GMP expliziert wird. Beinhaltet kurz- und langfristige Behandlungsergebnisse.

Outside View

Planungsstrategie, die sich weniger auf Vorhersagen und Schätzungen stützt (Inside View) und stärker bemüht, die Erfahrungen einer Klasse ähnlicher Projekte zu untersuchen, eine grobe Verteilung der Ergebnisse für diese Referenzklasse darzustellen und dann das aktuelle Projekt in dieser Verteilung zu positionieren.

Ovarsyndrom, polyzystisches (PCO)

Endokrine Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Achse, welche zu einer erhöhten Produktion männlicher Sexualhormone (Androgene) führt und sich in einem heterogenen Symptombild äußert (z.B. Zyklusstörungen, Sterilität, Androgenisierung).

Overachiever

Messfehlerbedingt mögen sich unter den diagnostizierten Hochbegabten auch Personen mit einem wahren IQ von etwas weniger als 130 befinden. Es sind normal begabte Overachiever, die durch herausragende Leistungen aufgefallen sind und in der diagnostischen Untersuchung die magische IQ-Grenze von 130 erreicht haben.

Overachiever (overachiever)

Das Konzept beruht auf der Unterscheidung von Begabung (insbes. Intelligenz) und Leistung in der Schule oder auch im Beruf. In der Schule sind Overachiever Schülerinnen und Schüler, die herausragende Leistungen zeigen, die aber in dieser Höhe nicht durch ihre Intelligenz erklärbar sind.

Overconfidence Bias

Systematische Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen.

Overconfidence Bias

Unangemessen hohe Überzeugung von der Richtigkeit der eigenen Meinung/des eigenen Verhaltens.

Overjustification Effect

→Überrechtfertigung.

Overjustification Effect

→Effekt der Überrechtfertigung.

Overshoot

Positives Potenzial, das sich nach Reizung einer erregbaren Zelle durch Natriumeinstrom entwickelt

Ovulation

Eisprung.

Own-Race-Bias

siehe: Other-Race-Effekt

Oxytocin (oxytocin)

Neuropeptid, das im Hypothalamus synthetisiert wird und eine wesentliche Rolle bei der Regulation anschluss- und intimitätsmotivierten Verhaltens spielt.

Oxytocin (Oxytocine)

Hormon

Oxytozin

Hormon des Hypophysenhinterlappens. Neurotransmitter, der u. a. eine Kontraktion der glatten Muskulatur der Gebärmutter bewirkt. Begünstigt Partnerbindungsverhalten.

Oxytozin

Hormon des Hypophysenhinterlappens, bewirkt u.a. eine Kontraktion der glatten Muskulatur der Milchausgänge, der Gebärmutter und des männlichen ejakulatorischen Systems (postejakulatorische Refraktärphase) und wirkt als Neurotransmitter im Gehirn; begünstigt Partner-Bindungsverhalten

Oxytozin

Hormon des Hypophysenhinterlappens. Neurotransmitter, der u. a. eine Kontraktion der glatten Muskulatur der Gebärmutter bewirkt. Begünstigt Partnerbindungsverhalten.

Oxytozin

Im Hypothalamus gebildetes (Bindungs-)Hormon